Dekolonialer Rundgang
In der ganzen Stadt finden Sie an verschiedenen Orten noch Spuren einer kolonialen Vergangenheit. Entdecken Sie diese Spuren.
Die Stadt Gent setzt auf einen dekolonialen Rundgang, als niederschwellige Möglichkeit, um über die Bedeutung von Dekolonisierung nachzudenken. Dieser Rundgang ist den Widerstandskämpferinnen und -kämpfern sowie den Opfern des belgischen Kolonialismus gewidmet.
Ein kritischer und ehrlicher Blick
Kolonialisierung ist eine historische Realität, die wir nicht rückgängig machen können. Ein kritischer und ehrlicher Blick auf unsere Vergangenheit sowie auf die koloniale Gegenwart ist von großer Bedeutung.
Von 1885 bis 1908 war Kongo Privatbesitz von Leopold II., König der Belgier (1835–1909). Belgien herrschte dort von 1908 bis 1960 als Kolonialmacht. Ruanda und Burundi waren von 1916 bis 1962 belgische Kolonien.
In der ganzen Stadt finden Sie verschiedene koloniale Spuren, die wir neu betrachten. Denn unsere Vergangenheit wirkt in der Gegenwart weiter – mit sichtbaren und unsichtbaren Spuren.
Zu Ehren der Opfer des belgischen Kolonialismus rücken wir die hier entfernte Büste und die bestehende Skulptur in ihren Kontext.
Programm
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Entlang des Rundgangs
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Text auf der Grundlage von Forschungsarbeiten des 'Collectif Mémoire Coloniale et lutte contre les discriminations' und der Universität Gent, Entwurf von Studio Part in Zusammenarbeit mit Gent Mondiaal, dem 'Collectif Faire-part', dem 'Collectif Mémoire Coloniale et lutte contre les discriminations', Umoja und den Gesprächspartnern des partizipativen Prozesses zur Dekolonisation der Stadt Gent, mit Unterstützung der Stadt Gent.
Weitere Spuren entdecken?
Die Kartenebene 'Gent Gezien: Koloniale Spuren' von Gent Gemapt sammelt Informationen über Orte in der Stadt, die einen Bezug zur Kolonialgeschichte haben. Indem wir das koloniale Erbe neu betrachten, bauen wir eine inklusive Stadt auf, in der sich jeder wiederfindet und anerkannt fühlt.
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